Du hast ein neues Bild von dir reingestellt. Ich schaue auf die Uhr, es ist 23:57 Uhr. Auf dem Bild bist du zu sehen. Mit deinem breiten Grinsen, du zeigst deine Zähne. Neben dir ist ein Mädchen, ich kenne sie nicht. Aber sie stört mich auch nicht. Alles was auf diesem Bild zählt, bist du.
Ich nehme mein Handy, fotografiere dein Gesicht ab und mache es als mein Hintergrundbild. Zeit ins Bett zu gehen. Ich fuhr meinen Computer runter, zog mich aus. Ich ging auf den Lichtschalter zu, legte ihn um. Ich ging auf die andere Seite meines Zimmers um ein Fenster zu öffnen. Gleichzeitig nahm ich mir mein Handy mit ins Bett. Ich legte mich hin, mein Handy behütete ich wie mein ein und alles. Dein Bild leuchtete immer wieder auf. Wie wunderbar du darauf nur ausschaust. Ich steckte mir die Stöpsel ins Ohr. Ich suchte unser Lied, bei dem wir zusammen kamen. (BITTE KLICKEN, AUF PLAY DRÜCKEN UND WEITER LESEN) Es war wunderschön. Ich wälzte mich von Seite zu Seite, meine Gedanken kreisten ständig um dich. Ich machte mir wieder einmal Vorwürfe, dass ich nicht gut genug in der Beziehung war. Hätte ich dich damals auch so kontrollieren sollten? Hast du mich damals nur aus just for fun gefragt, ob ich mit dir zusammen sein will? Lag es an mir, weil ich mir immer Sorgen machte?
Ich konnte nicht mehr einschlafen. Mir flossen Tränen über die Wange. Es war Tastensperre in meinem Handy, ich machte sie mit zitternder Hand weg. Wieder warst du zu sehen. Und ich bekam kaum noch Luft. Meine Augen schlossen sich. Ich verkroch mich unter meine Decke, mit Handy. Wieder schaute ich mir dein Bild an. Jedes mal, wenn ich dich so glücklich sehe, denke ich, du willst mich gar nicht kennen. In mir kehrten ganz neue Gedanken. Würdest du mich eigentlich vermissen, wenn ich tot wäre? Wann schätzt du es eigentlich, dass ich immer noch um dich kämpfe, obwohl meine Hoffnung nur noch so groß wie ein Molekül ist?
Wut und Hass platzen förmlich aus mir raus. Ich schreite in mein Kissen, boxte gegen die Wand. Ich habe mich selten so unkontrolliert gefühlt. Ich hätte fast wieder zur Klinge gegriffen, bis ich die Narben auf meinem Arm sah. Nein, so möchte ich nicht weiter Enden. Nicht noch einmal.
Man sagt mir, du würdest dir Sorgen machen? Das glaubt dir mittlerweile keiner mehr. So sehr wie du dich für mich interessierst, kann das garnicht stimmen. Und ganz ehrlich? Zur Zeit wünsche ich mir sehr, dich nie gekannt zu haben..

omg der Song ist wunderschön :)
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